Tag 2: Edinburgh

/// Fototipp: Für Städtetripps verwende ich eine kleine Kameratasche, in welcher ca. 3 Objektive, die Kamera und Zubehör Platz finden. Gerade für Gebäude, sowohl für Innen- als auch Außenaufnahmen, eignen sich Weitwinkelobjektive. Dementsprechend war mein 10-18mm relativ oft im Einsatz. Allerdings ist Vorsicht geboten, da der Weitwinkeleffekt an den Rändern hin (v.a. bei Architektur) sehr unnatürlich aussehen kann. Generell empfehle ich dir, die Ausrüstung so leicht wie möglich zu halten, da sich die Tasche nach einem ganzen Tag doch sehr an die Schulter hängt. ///

Der für Stadterkunder wohl wichtigste Straßenzug in Edinburgh ist die Royal Mile, welche sich vom Edinburgh Castle bishin zum Sitz der Queen erstreckt. Erreicht wird dieser Straßenzug mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich mit roten Doppeldeckerbussen, wie man sie aus englischen Filmen oder London kennt. Bezahlt wird direkt beim Busfahrer, allerdings kann dieser kein Geld wechseln – dieses sollte folglich genau vorliegen. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet etwa 4 Pfund, die aktuellen Preise sind draußen, direkt an den Bussen, angeschrieben. Die Buslinien waren m.E. etwas chaotisch, da es sehr sehr viele gibt und die Fahrpläne etwas unübersichtlich sind.

Doppeldeckerbusse in Edinburgh
Doppeldeckerbusse in Edinburgh

Trotzdem konnten wir die Innenstadt gut erreichen. Nach einem Frühstück bei Pret mit Café, Gebäck und Sandwiches geht es auf zur Royal Mile. Diese von Touristen sehr gut besuchte Straße ist umsäumt von Geschäften mit traditioneller schottischer Mode (Karos, Kilts, Schals, etc.), Whiskey-Geschäften, Restaurants und Straßenkünstlern. Hier befinden sich auch diverse, Kirchen wie beispielsweise die Hauptkirche der Church of Scotland, die St. Giles Cathedral. Leider hat diese durch einen vorhandenen Fanartikel-Shop, einem sich in der Kirche befindlichen Café und einem Aufpreis zum Fotografieren doch sehr geschäftstüchtigen Touch.

St. Giles Cathedral
St. Giles Cathedral

Für die Hauptattraktion der Stadt, die Edinburgh-Castle, muss mit 16 Pfund pro Person und einer sehr sehr langen Wartezeit gerechnet werden. Mich persönlich hat die Warteschlange mit ihren vielen schier endlosen Bahnen an das Anstellen einer Attraktion im Disney-World erinnert. Da wir unsere Zeit und unser Geld besser einsetzen wollten, wurde auf einen (innerlichen) Besuch der Burg verzichtet. Vor der Burg haben wir sodann kehrt gemacht und nach einigen Minuten Musikgenuss des Straßenmusikers ‚Publio Delgado‘ die Princess-Street besucht, in der sich ein Park (Princess Street Garden) mit fantastischer Aussicht auf die Burg befindet.

Riesenrad in der Princess Street, Edinburgh
Riesenrad in der Princess Street, Edinburgh

Auch in dieser Gegend sind Attraktionen wie ein Riesenrat, Eisverkäufer, Musikkapellen und Straßenkünstler anzutreffen. Zu empfehlen ist auch das Scott Monument, eine altertümliche Kirche die für 5 Pfund erklimmt werden kann, welche eine fantastische Aussicht auf die Stadt bietet. Allerdings sollte hier niemand unter Klaustrophobie leiden, da alle Besucher durch den selben Gang hinauf und hinunter gehen und es hierbei sehr, wirklich sehr, eng zugehen kann.

Scott Monument, Edinburgh
Scott Monument, Edinburgh

Anschließend zu empfehlen ist ein Besuch der Cockburn Street, welche sich gebogen über den Hügel zur Royal Mile schlängelt. Da wir noch Lust hatten, haben wir am Ende des Tages den Calton Hill bestiegen. Dieser bietet auch eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt – inklusive toller Abendstimmung.

Am Abend war im allseits beliebten Pub Black Fox leider keinen Platz mehr frei, daher haben wir bei einem ansässigen Türken Ada gespeist und das wohl beste vegetarische Moussaka aller Zeiten inklusiver netter und lustiger Bedienung genossen.

/// Fotoausrüstung: Canon EOS 70D, Canon 18-135mm 3,5-5,6 Weitwinkel-Telezoom; Canon 50mm 1,8 Festbrennweite; Canon 10-18mm 4,5-5,6 UltraweitwinkelErsatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

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