Tag 8: Harry Potter Bridge, Glenfinnan & Arisaig

Tag 8: Harry Potter Bridge, Glenfinnan & Arisaig

/// Fotoausrüstung: Canon EOS 70D, Canon 18-135mm 3,5-5,6 Weitwinkel-Telezoom; Canon 50mm 1,8 Festbrennweite; Canon 10-18mm 4,5-5,6 Ultraweitwinkel; Canon 75-300mm 4,0-5,6 Telezoom; Mittleres Stativ (Manfrotto Compact); Nd bzw. Graufilter, 1000x, 67mmErsatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

Heute führt uns unser Tagesausflug vorbei an Fort William nach Glenfinnan. Hier wollen wir die aus vielen Filmen und vor allem aus Harry Potter bekannte Eisenbahnbrücke sowie das Glenfinnan-Monument besichtigen. Das Monument ist ein Kriegsdenkmal an welchem im Jahr 1745 die Standarte von Prinz Charles Edward Stuart zu Beginn der zweiten Jakobiterrevolte gehisst wurde. Wir beschließen als erstes die Brücke zu besichtigen. Natürlich ist es uns wichtig die nostalgische Dampflokomotive (The Jacobite – Steam Train) zu Gesicht zu bekommen, welche sich am Tag zweimal von Fort William zur Hafenstadt Mallaig aufmacht und auch wieder zurück fährt. Nachdem wir in Glenfinnan ankommen, finden wir die Brücke anfangs nicht, da wir glauben die Beschilderungen seien alle für das Monument gedacht. Allerdings treffen wir einen überaus hilfsbereiten Schotten, welcher uns sogar mit dem Auto voraus fährt um uns die Brücke zu zeigen. Später merken wir, dass das Monument und die Brücke sehr nahe beieinander liegen und sogar den gleichen Parkplatz aufweisen. Nachdem wir einen nicht ganz legalen Parkplatz vor einer Weidezufahrt ergattert haben, warten wir mit Spannung auf den sich nährenden Zug. Auf einem schmalen Betonblock stehend, mit dem Gleichgewicht ringend, warte ich, den Serienbildmodus aktiviert, andächtig auf den Zug. Nach etwa 10 Minuten hören wir das Horn des Zuges und er trifft an der Brücke ein. Die ganze Szene ist nach etwa 20 Sekunden vorbei, einige durchaus annehmbare (natürlich nicht fantastische) Bilder können geschossen werden. Anschließend suchen wir uns einen ‚wirklichen Parkplatz‘ einige hunderte Meter die Straße hoch, da der offizielle Parkplatz überfüllt zu sein scheint. Wir besichtigen zu erst eine alte katholische Kirche, erklimmen anschließend die Aussichtsplattform welche uns einen atemberaubenden Blick auf das Tal, das Loch Shiel sowie die Eisenbahnbrücke verschafft und bestaunen das von James Gillespie Graham erbaute Glenfinnan Monument.

Glenfinnan Church
Glenfinnan Church
Loch Shiel samt Glenfinnan Monument
Loch Shiel samt Glenfinnan Monument
Glenfinnan Monument
Glenfinnan Monument

/// Fototipp: Um den Zug und die Brücke gut in Szene zu setzen, ist es zu empfehlen die Aussichtsplattform rechts neben dem Parkplatz zu besuchen. Dafür solltest du mindestens eine halbe Stunde vor Ankunft des Zuges anwesend sein, da der Weg auf den Hügel einige Minuten in Anspruch nimmt und es auf dem Hügel selber vor Besuchern wimmelt. Darüber hinaus ist der Hügel sehr matschig, ich würde hierbei festes Schuhwerk oder sogar Gummistiefel empfehlen. Kameraeinstellung: Mind. 1/200 Sek. Verschlusszeit, um den Zug scharf zu bekommen. Blende, wenn bei Lichtverhältnissen möglich, auf 8. Serienbildmodus. Objektiv: Weitwinkel-Zoom „Immerdrauf“, sowohl für Nahaufnahme als auch für Totale ///

Anschließend fahren wir die Landstraße Richtung Mallaig bis zum kleinen Fischerort Arisaig weiter. Auf der Fahrt halten wir einige Male um zu picknicken und Fotos zu machen. Wir finden auch ein malerisches Cottages, liegend an einem kleinen See, auf welchem sich eine Insel mit Bäumen befindet. Ein toller Anblick.

Insel mit Bäumen auf dem Weg Richtung Arisaig
Insel mit Bäumen auf dem Weg Richtung Arisaig

Angekommen im Fischerort Arisaig wollen wir einen Tee trinken, allerdings haben die 3-4 Lokale um ca. 14:30 Uhr geschlossen. Uns bleibt nur noch ein kleiner und sehr enger Supermarkt. Auf der Heimfahrt halten wir nochmals an, um den zweiten Zug aus Fort William zu fotografieren (die Eisenbahnstrecke mit Viadukt geht entlang der Küste Richtung Mallaig – siehe Titelbild). In der Bucht von Loch Nan Uamh reißt der Himmel plötzlich auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Sie beleuchtet die steinerne Eisenbahnbrücke in dem Augenblick, in dem der Zug erscheint – ein unglaubliches Glück.

Am Heimweg nach Ballaculish treffen wir witzigerweise den hiflsbereiten Schotten nochmals und wechseln ein paar Worte. Außerdem tut sich uns erneut ein Naturschauspiel auf: Im Meeresarm Loch Linnhe strahlt die Sonne durch die Wolkendecke auf das Wasser herunter. Ein wundervoller und unvergleichlicher Anblick.

Abendstimmung am Loch Linnhe
Abendstimmung am Loch Linnhe
Lichtstimmung am Loch Linnhe
Lichtstimmung am Loch Linnhe

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