Epilog

In diesem Reiseblog berichte ich von einem Schottlandtrip im Sommer 2016. Dabei handelt es sich um eine Rundreise, die drei Personen (meine Oldies und ich) in 17 Tagen mit Mietwagen unternommen haben. Die Hauptdestinationen waren Edinburgh, die Highlands und die Isle of Skye. Wir haben diese Reise unternommen, um Entspannung zu finden, Schottlands Natur und Geschichte kennenzulernen und diese Eindrücke in Bildern festzuhalten. Ich selber bin Fotograf und gebe deshalb in den folgenden Beiträge immer wieder Tipps zu bemerkenswerten Aufnahmeplätzen, Kameraeinstellungen und Fotoausrüstung. Wenn du als LeserIn die Fotografie nicht so wie ich als absolute Leidenschaft auslebst, empfehle ich dir diese Passagen einfach zu überlesen. Übrigens kann eine Auswahl der hier gezeigten Bilder auf Fotolia für Leinwände, Marketingzwecke, etc. erworben werden.

Organisatorisches und Reisezeit

Wir haben etwa ein halbes Jahr im Vorhinein für jeweils eine Woche Cottages über Booking.com gebucht, selbiges gilt für den Mietwagen. Vor allem beim Buchen der Cottages ist es zu empfehlen, nicht zu spät dran zu sein, da diese sehr beliebt sind und es darüber hinaus wenig Alternativen gibt.

Die Hauptreisezeit in Schottland ist Juli und August. Dementsprechend sind auch die Preise der Unterkünfte zu dieser Zeit nicht gerade günstig. Generell wird aber empfohlen, Schottland eher im Frühjahr (April, Mai) zu besuchen. Hier ist es etwas kälter, dafür gibt es mehr Sonnenstunden und die Midge-Saison (extrem lästige Mosquitos) hat noch nicht begonnen. Im Sommer sind in der Nähe von Mooren und Gewässern Mosquitonetze bzw. Imkeranzüge zu empfehlen. Generell ist warme und Wasserfeste Kleidung wichtig – auch Hosen, da der Regen windbedingt nicht selten von der Seite kommt.

Darüber hinaus ist der Handyempfang (vor allem was das Internet anbelangt) in den nördlichen Regionen Schottlands sehr schlecht. Wir hatten mit drei verschiedenen Anbietern so gut wie kein Internet. Ich empfehle dir also, Offline-Karten für das Navi und event. ein Wörterbuch mitzunehmen. Auf Google & Co. ist hier nur wenig Verlass.

Warum schreibe ich diesen Blog?

Dieser Blog ist einerseits ein Werk für mich und meine Mitreisenden, um die erlebten Eindrücke und Erfahrungen festzuhalten. Andererseits soll es dir als LeserIn Anhaltspunkte, Tipps und nützliche Infos für deine bevorstehende Schottlandreise bieten. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.

Patrick Daxenbichler, Blog-Autor und Fotograf
Patrick Daxenbichler, Blog-Autor und Fotograf
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Tag 1: Ankunft in Edinburgh

/// Fototipp: Im Flugzeug können während des Starts und der Landung tolle Bilder geschossen werden. Aufgrund des Platzmangels verwende ich hierfür meine Canon PowerShot 9G X, eine Kompaktkamera mit ausgezeichneter Bildqualität. ///

Nach einem kurzen Flug von München über London Heathrow nach Edinburgh landet unser Airbus A319 sanft am Flughafen ‚EDI‘. Die ohnehin kurze Flugzeit konnte dank eines angenehmen Gesprächs mit einem in Thailand lebenden Schotten fortgeschrittenen Alters, welcher seine beiden Söhne in Edinburgh und Wales besucht, verkürzt werden. Inhalte des Gespräches waren geographische Eigenheiten des Landes, interessante Fakten über die schottische Geschichte sowie politische Diskussionen über den EU-Austritt Großbritanniens.

Am Flughafen gelandet konnten wir nach wenigen Minuten Wartezeit die Koffer abholen und den überschaubare Flughafen verlassen. Die Tram, die lediglich 100m entfernt vom Flughafen Richtung Edinburgh abfährt, ist neben dem Bus mit GBP 4,- pro Person eines der günstigsten Verkehrsmittel um in die Innenstadt zu gelangen. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt inklusive Wifi mit 100mb Datenvolumen steigen wir im Stadtzentrum (Waverly) aus. Hier befindet sich auch der Hauptbahnhof von Edinburgh. Wir nehmen ein Taxi zur über Booking.com gebuchten Jugendherberge Destiny. Diese ist sehr zu empfehlen, da die Innenstadt sogar zu Fuß nach etwa 15-20 Minuten Gehzeit (ca. 2km) erreicht werden kann. Allerdings können die Zimmer Richtung Hauptstraße für Menschen mit leichtem Schlaf etwas ungut sein, da der Verkehr doch sehr hörbar ist. Außerdem zu anzuraten ist das Pub Black Fox, welches sich nur 200m von unserer Herberge weg befindet. Hier konnten wir den Tag mit einem gemütlichen Abendessen im Pub inkl. leckeren Burgern für Fleischliebhaber und Vegetarier und einem schottischen Lagerbier abschließen.

Ein wohlverdientes Tennents Beer, Black Fox, Edinburgh
Ein wohlverdientes Tennents Beer, Black Fox, Edinburgh

/// Fotoausrüstung: Canon PowerShot 9G X; Ersatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

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Tag 2: Edinburgh

/// Fototipp: Für Städtetripps verwende ich eine kleine Kameratasche, in welcher ca. 3 Objektive, die Kamera und Zubehör Platz finden. Gerade für Gebäude, sowohl für Innen- als auch Außenaufnahmen, eignen sich Weitwinkelobjektive. Dementsprechend war mein 10-18mm relativ oft im Einsatz. Allerdings ist Vorsicht geboten, da der Weitwinkeleffekt an den Rändern hin (v.a. bei Architektur) sehr unnatürlich aussehen kann. Generell empfehle ich dir, die Ausrüstung so leicht wie möglich zu halten, da sich die Tasche nach einem ganzen Tag doch sehr an die Schulter hängt. ///

Der für Stadterkunder wohl wichtigste Straßenzug in Edinburgh ist die Royal Mile, welche sich vom Edinburgh Castle bishin zum Sitz der Queen erstreckt. Erreicht wird dieser Straßenzug mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich mit roten Doppeldeckerbussen, wie man sie aus englischen Filmen oder London kennt. Bezahlt wird direkt beim Busfahrer, allerdings kann dieser kein Geld wechseln – dieses sollte folglich genau vorliegen. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet etwa 4 Pfund, die aktuellen Preise sind draußen, direkt an den Bussen, angeschrieben. Die Buslinien waren m.E. etwas chaotisch, da es sehr sehr viele gibt und die Fahrpläne etwas unübersichtlich sind.

Doppeldeckerbusse in Edinburgh
Doppeldeckerbusse in Edinburgh

Trotzdem konnten wir die Innenstadt gut erreichen. Nach einem Frühstück bei Pret mit Café, Gebäck und Sandwiches geht es auf zur Royal Mile. Diese von Touristen sehr gut besuchte Straße ist umsäumt von Geschäften mit traditioneller schottischer Mode (Karos, Kilts, Schals, etc.), Whiskey-Geschäften, Restaurants und Straßenkünstlern. Hier befinden sich auch diverse, Kirchen wie beispielsweise die Hauptkirche der Church of Scotland, die St. Giles Cathedral. Leider hat diese durch einen vorhandenen Fanartikel-Shop, einem sich in der Kirche befindlichen Café und einem Aufpreis zum Fotografieren doch sehr geschäftstüchtigen Touch.

St. Giles Cathedral
St. Giles Cathedral

Für die Hauptattraktion der Stadt, die Edinburgh-Castle, muss mit 16 Pfund pro Person und einer sehr sehr langen Wartezeit gerechnet werden. Mich persönlich hat die Warteschlange mit ihren vielen schier endlosen Bahnen an das Anstellen einer Attraktion im Disney-World erinnert. Da wir unsere Zeit und unser Geld besser einsetzen wollten, wurde auf einen (innerlichen) Besuch der Burg verzichtet. Vor der Burg haben wir sodann kehrt gemacht und nach einigen Minuten Musikgenuss des Straßenmusikers ‚Publio Delgado‘ die Princess-Street besucht, in der sich ein Park (Princess Street Garden) mit fantastischer Aussicht auf die Burg befindet.

Riesenrad in der Princess Street, Edinburgh
Riesenrad in der Princess Street, Edinburgh

Auch in dieser Gegend sind Attraktionen wie ein Riesenrat, Eisverkäufer, Musikkapellen und Straßenkünstler anzutreffen. Zu empfehlen ist auch das Scott Monument, eine altertümliche Kirche die für 5 Pfund erklimmt werden kann, welche eine fantastische Aussicht auf die Stadt bietet. Allerdings sollte hier niemand unter Klaustrophobie leiden, da alle Besucher durch den selben Gang hinauf und hinunter gehen und es hierbei sehr, wirklich sehr, eng zugehen kann.

Scott Monument, Edinburgh
Scott Monument, Edinburgh

Anschließend zu empfehlen ist ein Besuch der Cockburn Street, welche sich gebogen über den Hügel zur Royal Mile schlängelt. Da wir noch Lust hatten, haben wir am Ende des Tages den Calton Hill bestiegen. Dieser bietet auch eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt – inklusive toller Abendstimmung.

Am Abend war im allseits beliebten Pub Black Fox leider keinen Platz mehr frei, daher haben wir bei einem ansässigen Türken Ada gespeist und das wohl beste vegetarische Moussaka aller Zeiten inklusiver netter und lustiger Bedienung genossen.

/// Fotoausrüstung: Canon EOS 70D, Canon 18-135mm 3,5-5,6 Weitwinkel-Telezoom; Canon 50mm 1,8 Festbrennweite; Canon 10-18mm 4,5-5,6 UltraweitwinkelErsatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

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Tag 3: Fahrt nach Ballaculish über Stirling & Glen Coe

/// Fototipp: Um meine Kamera in den meistens Situation gleich griffbereit zu haben, schraube ich standardmäßig immer mein ‚Immerdrauf-Objektiv‘, das 18-135mm an die Kamera. Dieses bietet sowohl Weitwinkel aus auch einen gewissen Zoom und fokussiert zuverlässig – eine Kompromisslösung mit angemessener Bildqualität. Da bei Stopps vor allem Landschaftsaufnahme getätigt wurden, eignet sich darüber hinaus das 10-18mm Ultraweitwinkel. ///

Am dritten Tag geht es wieder zum Flughafen, um das reservierte Mietauto abzuholen. Dorthin gelangen wir mit einem überaus freundlichen Taxifahrer, welcher uns für einen unüblich günstigen Preis zum Flughafen bringt. Nach einer kurzen Wartezeit beim Anbieter Hertz können wir unsern Volvo V40 Crosscountry in Schneeweiß abholen – ein tolles Auto. Die Eingewöhnung in den Linksverkehr ist anfangs tückisch, allerdings gewöhnt man sich nach einigen Kilometern an das neue Auto sowie die umgekehrten Verkehrsverhältnisse. Trotzdem sollte die Konzentration nicht schwinden, vor allem die mehrspurigen Kreisverkehre sind mit Vorsicht zu genießen.

Unser Leihwagen: Volvo V40 Crosscountry im Glen Coe-Tal
Unser Leihwagen: Volvo V40 Crosscountry im Glen Coe-Tal

Unser Weg in die Highlands führt uns über Stirling, wo wir unmittelbar beim Stirling-Castle vorbeikommen. Hier kann bequem haltgemacht und die altertümliche Burg, welche sich auf einem Hügel befindet und so die Landschaft überblickt, bestaunt werden. In unserem Fall sind auch noch einige schottische Hochlandrinder zu sehen, die für eine perfekte Idylle sorgen.

Stirling Castle
Stirling Castle

Anschließend führt uns unserer Route Richtung Alexandria am Loch Lomond, einem der größten Seen der Gegend, vorbei. Hier halten wir um die Inverarnan-Falls zu besichtigen.

Inverarnan Waterfalls am Rande der A82
Inverarnan Waterfalls am Rande der A82
River Falloch, Nähe der Inverarnan Falls
River Falloch, Nähe der Inverarnan Falls

Das letzte Stück unseres Weges führ uns durch Glen Coe, dem wohl atemberaubendsten Tal Schottlands.

Glen Coe Tal in den Highlands
Glen Coe Tal in den Highlands

Unser Ziel ist  Ballaculish. Da es in Schottland relativ wenige Verkehrswege gibt und Hauptsaison ist, ist der Weg sehr stark befahren und GB-typisch zum Teil extrem eng. Fingerspitzengefühl ist gefragt, vor allem wenn Reisebusse in Sicht kommen. Um die Landschaft zu bestaunen finden sich allerdings alle paar hundert Meter Ausweichen zum Halten. Weitere Infos zum Glen Coe-Tal folgen in den weiteren Beiträgen (Tag 5 und Tag 9).

Am Abend treffen wir im Ort Ballaculish, einem 666-Seelen-Dorf, ein und beziehen unser Cottage. Das Old Stable Cottage, ein umgebauter ehemaliger Pferdestall, verfügt über ein Erdgeschoß und einen ersten Stock. Im Erdgeschoß sind eine überaus gemütliche Küche, das Badezimmer und das Wohnzimmer untergebracht. Die Küche bietet einen gemütlichen kleinen Esstisch mit zwei Holzbänken, einen voll eingerichteten Kochplatz inkl. Backrohr und Geschirrschpüler und eine Waschmaschine. Eine kleine Randnotiz, die meisten Cottages sind mit Waschmaschinen ausgestattet – die Kleidung kann beim Wandern schonmal etwas schlammig und erdig werden). Im Badezimmer befindet sich eine Badewanne und extra Dusche, im Wohnzimmer warten ein Fernseher, eine Couchgarnitur sowie ein Esstisch auf deren Verwendung. Im ersten Obergeschoß, welches über eine steile mit Teppich überzogene Treppe zu erreichen ist, sind die Schlafzimmer. Geheizt wird das Cottage mit Elektroöfen. Wir fühlen uns sofort zu Hause, da das kleine Häuschen überaus gemütlich eingerichtet ist und sogar eine Vielzahl von Büchern, Videos, DVDs und CDs schön geordnet in den Regalen stehen.

Im Ort Ballaculish befinden sich genau ein Pub, ein Fish & Chips Imbiss (Quarrier’s Kitchen) und ein Supermarkt. Nachdem wir uns im Cottage gestärkt haben, gehen wir ins Pub, um dort gemütlich einen schottischen Whiskey zu trinken. Zu unserer Freude findet heute, am Samstag, eine Feier statt, bei der der ganze Ort anwesend zu sein scheint. Jung und Alt tanzen zur akustischen Livemusik und wir genehmigen uns einen Famous Grouse um sehr günstige 1,80 GBP. Highlands, wir sind hier.

/// Fotoausrüstung: Canon EOS 70D, Canon 18-135mm 3,5-5,6 Weitwinkel-Telezoom; Canon 10-18mm 4,5-5,6 Ultraweitwinkel; Canon 75-300mm 4,0-5,6 Telezoom; Ersatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

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Tag 4: Oban, Stalker- & Dunstaffnage Castle

/// Fotoausrüstung: Canon EOS 70D, Canon 18-135mm 3,5-5,6 Weitwinkel-Telezoom; Canon 50mm 1,8 Festbrennweite; Canon 10-18mm 4,5-5,6 Ultraweitwinkel; Canon 75-300mm 4,0-5,6 Telezoom; Mittleres Stativ (Manfrotto Compact); Ersatzakku; 128GB 80mb/s Speicherkarte ///

Am ersten Tag in den Highlands machen wir uns auf zur ca. 30km entfernten Stadt Oban, einer der größere der grundsätzlich sehr kleinen Städte in den Highlands. Hier setzen Fähren zu den inneren Hebriden (Inseln rund um Schottland) über. Auf dem Weg nach Oban halten wir öfters um den langen Meerarm ‚Loch Leven‘ anzusehen. Loch Leven ist wie erwähnt kein See sondern mit dem Atlantik verbunden. Am Felsstrand fallen uns hunderte Quallen auf, welche durch die Flut angeschwemmt wurden und auf das zurückkommende Meerwasser warten. Glücklicherweise trocknen sie aufgrund des feuchten und kühlen Wetters nicht aus. Außerdem finden wir auf dem Weg einen alten Friedhof sowie das Stalker Castle, welches bequem von der Straße aus betrachtet und fotografiert werden kann. Schottlandtypisch regnet es heute öfter.

Castle Stalker, Loch Linnhe, Highlands
Castle Stalker, Loch Linnhe, Highlands
Alter Friedhof, 50mm Festbrennweite 1,8
Alter Friedhof, 50mm Festbrennweite 1,8

Nach etwa 45 Minuten Fahrzeit erreichen wir den Ort. Oban ist eine sehr gemütliche kleine Stadt mit eigener Destillerie. Auf dem Hügel befindet sich ein Nachbau des Kolosseums in Rom, der McCaigs Tower. In Oban befindet sich ein größerer Parkplatz, welcher gut beschildert zu erreichten ist. Allerdings ist es nicht einfach, hier einen Platz zu ergattern. Mehr Parkplätze gibt es an den Straßenrändern, kostenpflichtig sind alle. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche flanieren wir durch die Bucht, besuchen einige Geschäfte und sehen uns die Fährenanlegestelle an.

Hafen von Oban
Hafen von Oban mit McCaig’s Tower
Möwe im Anflug, Hafen von Oban
Möwe im Anflug, Hafen von Oban

Anschließend besuchen wir das Feinschmeckergeschäft bzw. den Tearoom Kitchen Garden. Im Untergeschoß des Ladens befinden sich Köstlichkeiten wie Käse, Fisch und Wurst. Im Obergeschoß können gemütlich ein Tee mit leckerem Kuchen und Snacks genossen werden. Die Angestellten bedienen uns mit typisch schottischem Dialekt: „Here’s your berry cake“. Außerdem gibt es auch hier Wifi, welches mäßig funktioniert (‚Netgear‘, kein Zugangscode). Nach einer gemütlichen Stunde im warmen machen wir uns auf, um die Heimfahrt anzutreten.

Auf der Rückfahrt besuchen wir das Dunstaffnage Castle and Chapel in der Dunstaffnage-Bay, welche bei unserer Ankunft (nach 5 Uhr) leider bereits geschlossen ist. Allerdings war der wilde Wald hinter der sehr gepflegten Burg noch eindrucksvoller als die Burg selbst. Eine gewaltige, 40m hohe umgefallene Eiche, erregte unsere Aufmerksamkeit. An dieser Stelle möchte ich noch eine kleine Warnung aussprechen, der Besucherparkplatz der Burg wird nach Öffnung geschlossen. So kann dein Auto, wenn es blöd läuft, eingesperrt werden.

Verschlossenes Tor, Dunstaffnage Castle
Verschlossenes Tor, Dunstaffnage Castle

Nach diesem kurzem Abstecher fahren wir in unseren Heimatort und bestellen uns bei Quarrier’s Kitchen Fish & Chips. Der Fisch, ein Haddock (Schellfisch) ist lecker und die Pommes knusprig – und das was zu viel war kann in einem Doggypack eingepackt und mit nach Hause genommen werden. Später sehen wir gegen 9 Uhr den Sonnenuntergang im Loch Leven. Ein gelungener Tag.

Sonneuntergang im Loch Leven, Highlands
Sonnenuntergang im Loch Leven, Highlands
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